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  Betriebskostenumlage      
  Wasserkosten: Differenz zwischen Hauptzähler und Summe der Einzelverbräuche  
         
 

Aus verschiedenen Gründen sind die Summe der Einzelverbräuche und die Verbrauchsanzeige des Hauptzählers niemals gleich. Gründe können sein:

  • Nicht alle Zapfstellen werden mit Einzelzählern erfasst. Gemeinschaftsräume mit relativ niedrigem Wasserverbrauch sind von der Messpflicht ausgenommen, z.B. das Handwaschbecken im gemeinschaftlichen Hobbyraum.
  • Wohnungszähler und Hauptwasserzähler werden nicht immer zur gleichen Zeit abgelesen. Bis die letzten Einzelzähler in allen Wohnungen abgelesen sind (Nachzüglertermine), können bis zu 4 Wochen vergehen.
  • Schätzungen wegen Geräteausfalls oder wegen Abwesenheit der Nutzer.
  Wasserzähler  
 
  • Die nach dem Eichgesetz zulässigen Messdifferenzen der einzelnen Zähler. Die Eichfehlergrenzen betragen je nach Zählerart und Belastungsbereich zwischen 2% und 5%. Die für den laufenden Betrieb geltenden Verkehrsfehlergrenzen sind doppelt so hoch wie die Eichfehlergrenzen. In der Praxis treten diese Differenzen immer auf. Wohnungswasserzähler können daher nur als Verteilgeräte fungieren.
  • Unterschiedliche Anlaufwerte der Zähler. Hauswasserzähler sind für größere Durchflussmengen ausgelegt als Wohnungswasserzähler.
  • Unterschiedliche Abrechnungszeiträume bei der Abrechnung der Stadtwerke und den Betriebskosten des Eigentümers oder der Hausverwaltung.

Der Mieter kann also keinesfalls davon ausgehen, dass ihm der Kubikmeterpreis der Stadtwerke in Rechnung gestellt wird. Das ist sowohl von der Höhe der gesetzlich vorgeschriebenen, umlegbaren Kosten her als auch von den zwangsläufig vorhandenen Messdifferenzen her unmöglich. Diese Differenzen sind auch in der Rechtsprechung behandelt worden:

"Zeigt der Hauptwasserzähler mehr als die Summe der Einzelverbräuche an, ist die Differenz auf die Mieter aufzuteilen. Und zwar je nach deren gemessenem Wasserverbrauch. Der Mieter mit dem höchsten Wasserverbrauch wird folglich am meisten an der Differenz beteiligt. Der Mieter mit dem niedrigsten Wasserverbrauch muss am wenigsten dafür zahlen."

Diese Entscheidung des AG Dortmund vom 05.02.1992 wird zitiert aus: Frank Georg Pfeifer, Nebenkosten, 4. Auflage, 1994, Düsseldorf.

(Quelle: Techem Energy Services GmbH, Hauptstr. 89, D-65760 Eschborn, www.techem.de)

 
 
 
 
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